Veranstaltung

Datum: 28.10.2017
Veranstalter : Manic Street Parade

MANIC STREET PARADE

KONZERT
manic street parade, Part II
Münchens erstes Clubfestival – 2017 mit erweitertem Programm

Mehr als 20 Künstler*innen aus 10 Nationen, sechs Locations und ein erweitertes Programm an diesmal zwei Tagen: die zweite Ausgabe der manic street parade belebt das Münchner Schlachthofviertel noch intensiver als im vergangenen Jahr. Neben einer außergewöhnlich diversen musikalischen Bandbreite sorgt das Clubfestival auch politisch und kulturell für Offenheit. Die ‚manic day parade‘ wird für stadtkulturelle Diskurse sorgen, die Reception des internationalen Netzwerks ‚We make Waves‘ setzt sich für mehr Gleichberechtigung in der Musikindustrie ein und auch die Öffnung der Kirche St. Anton als Konzertlocation ist eine neue Bereicherung.

Am 27. und 28. Oktober 2017 wird im Münchener Schlachthofviertel zum zweiten Mal die manic street parade stattfinden. Mit einem weiteren Tag und zwei zusätzlichen Locations knüpft das Clubfestival an den Erfolg seines ausverkauften Debüts an. Musikalisch wird die manic street parade in diesem Jahr in sechs Locations eine ungewöhnliche Bandbreite an Neuentdeckungen präsentieren. – Von den belgischen Indie-Helden Intergalactic Lovers über die betörende Mischung aus elektronischer Musik und arabischen Sounds von Acid Arab bis hin zu neuartig-experimentellem Soul-Metal vom amerikanischen Wahl-Schweizer Zeal & Ardor.

Die Diversität zieht sich sowohl durch die Genres als auch die Herkunft der Musiker*innen, die u.a. aus Israel, USA, Frankreich, Belgien, England oder Norwegen stammen. Zudem konnte das Ziel einer gleichmäßigen Aufteilung der Geschlechter im Programm in diesem Jahr umgesetzt werden – ein deutliches und seltenes Zeichen im deutschen Festivalmarkt. Daran knüpft auch eine der Rahmenveranstaltungen an. Gemeinsam mit dem Netzwerk ‚We Make Waves‘ lädt die manic street parade zu einer Festivalreception am Freitag insbesondere für Frauen und nicht binäre Menschen ein, zur Schaffung von mehr Sichtbarkeit für Künstler*innen und mehr Gleichberechtigung in der Musikindustrie.

Neu ist nicht nur der zweite Festivalabend am Freitag, sondern auch ein Tagesprogramm am Samstag von 14-19 Uhr. Let´s talk about Nachtleben: Bei der manic day parade werden in Impulsvorträgen und Panel-Diskussionen die Themen „Ein*e Nachtbürgermeister*in für München?“ und „Die Zukunft des Nachtlebens: München 2045″ behandelt. Moderator Michael Zirnstein (Süddeutsche Zeitung) wird u.a. mit Mirik Milan (Night Mayer, City of Amsterdam), Marc Wohlrabe (Club Commission Berlin), Jürgen Enninger (Leiter Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft), Thomas Rehn (Referat für Stadtplanung und Bauordnung) und Geraldine Knudson (Leitung München Tourismus) über den Zusammenhang von Stadtplanung und Nachtleben diskutieren und welcher Dialogprozess aus kreativwirtschaftlicher Sicht angestoßen werden kann. „Ob als Plattform für die Münchner Musikszene oder als Clubfestival für Münchner Musikbegeisterte: Die manic street parade ist ein Gewinn für die Münchner Pop- und Subkultur“, sagt Josef Schmid, zweiter Bürgermeister der Landeshauptstadt München. „Umso mehr freue ich mich, dass es in diesem Jahr gelungen ist, das Festival auf zwei Tage auszudehnen.“

Mit der ausverkauften Erstausgabe im Herbst 2016 hatte die Veranstaltung gleich mehrere Lücken in Münchens Kulturlandschaft geschlossen: Das erste Clubfestival der Stadt mit ca. 1400 Festival- sowie 150 Fachbesuchern schuf Raum für neue, ungewöhnliche und handverlesene Live-Musik in mehreren Veranstaltungsorten des aufstrebenden Schlachthofviertels. Und nicht zuletzt hat die Veranstaltung es geschafft, eine fruchtbare Diskussion unter Politikern wie Kulturschaffenden anzuregen. Aspekte, die 2017 fortgeführt und ausgebaut werden.

19:00 Uhr HAUX
20:15 Uhr LET’S EAT GRANDMA
21:30 Uhr ZEAL&ARDOR